Als eine der Ursachen wären die Treibhausgase zu nennen, zu denen u.a. CO2 gehört. Dieses Atmosphärengas lässt - ähnlich wie ein Treibhaus - die Sonneneinstrahlung ungehindert auf die Erde, verhindert jedoch teilweise die Wärmeabstrahlung und wärmt so die Erdatmosphäre auf. Ein bestimmter CO2-Gehalt in der Atmosphäre ist daher lebensnotwendig. Seit der Zeit der Industrialisierung verbrennt der Mensch jedoch in sehr großen Mengen fossile Brennstoffe wie Erdöl, Kohle und Erdgas und setzt dadurch Unmengen an Kohlendioxid frei, was dazu führt, dass sich die Erde über das gesunde Maß hinaus aufheizt- und das immer schneller.
Ein weiterer Grund für die Erhöhung der CO2-Konzentration ist die Abholzung der Urwälder. Diese bedecken noch rund 13, 5 Mio. km², wovon sich etwa die eine Hälfte in den Tropen, die andere in gemäßigten und nördlichen Breiten befindet. In den Pflanzen der Wälder sind Hunderte von Gigatonnen Kohlenstoff gebunden, die bei der Abholzung und nicht nachhaltigen Nutzung als Kohlendioxid wieder in den weltweiten Kohlenstoffkreislauf eingebracht werden. In den Urwäldern des Nordens speichern auch deren Böden riesige Mengen Kohlenstoff, der bei deren Abholzung verstärkt in die Atmosphäre freigesetzt wird.
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